Bedarfsgerechte Radnetzplanung

Ein SAP Next Generation Consulting Projekt

Projektsteckbrief

Ansprechpartner:

Hartmut Gündra
Clustermanager

Netzwerk Geoinformation der Metropolregion Rhein-Neckar e.V.
GeoNet.MRN
P7, 20-21
68161 Mannheim

www.geonet-mrn.de
hguendra@geonet-mrn.de
www.facebook.com/geonetmrn
Twitter: #geonetmrn
Tel.: +49 (621) 10708-101

Bisher weiß man recht viel über das Mobilitätsverhalten von Autofahrern. Für den Fahrradverkehr gilt dies nicht. Planungen müssen bisher mit punktuell erfassten Daten vorlieb nehmen. Inhaltlich geht es darum, Mobilitätsdaten des Radverkehrs mit Hilfe von Apps zu sammeln und dieses für Planungsaufgaben zur Verfügung zu stellen. So sollen u.a. Fragen beantwortet werden, z.B. welche Strecken besonders häufig befahren werden. Welche Strecken fallen durch häufige Stopps und langsames Vorankommen auf? Auch Fragen, wie der Weg zur Arbeit, Schule oder Universität mit dem Rad sicherer gemacht werden kann oder wie man den Anteil des Fahrradverkehrs am Modal-Split erhöhen kann, sollen aufgegriffen werden.

Zum ersten Mal soll hierzu in der Metropolregion Rhein-Neckar ein „Next Generation Consulting Projekt“ der SAP umgesetzt werden. Weltweit zum ersten Mal auch mit universitärer und schulischer Beteiligung. An praxisnahen Aufgabenstellungen sollen Schüler und Studenten lösungsorientiertes IT-Wissen erwerben. Bei dem Projekt tritt der Verein GeoNet.MRN, passend zum 200-jährigen Radjubiläum im Juni 2017, als Thementreiber zur „bedarfsgerechte Radnetzplanung“ auf.

Als Projektpartner mit dabei sind die Hochschule Mannheim (Lehrstuhl für Visual Analytics), die Database Research Group, Institut für wissenschaftliches Rechnen der Uni Heidelberg, das Institut für Enterprise Systems der Universität Mannheim, die GIS-Station der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und die Julius-Springer-Schule Heidelberg. Weitere Beteiligungen sind derzeit noch möglich.

Ziele des Projekts sind:
• Praxisorientierte, studienbegleitende Wissensvermittlung
• Unternehmerischen Geist und Startup-Kultur entwickeln
• Schüler und Studierende für neue Technologien begeistern
• Ergebnisse mit Sinn erarbeiten, die über das Next-Gen-Projekt hinaus Verwendung finden
• Via Smartphone Apps Mobilitätsdaten sammeln

Die Mobilitätsdaten (GPS-Tracks) sollen über den Projektzeitraum von April bis Anfang Juni 2017 gesammelt und in eine SAP HANA Umgebung überführt und durch die beteiligten wissenschaftlichen Institutionen unter Berücksichtigung von Aspekten des Datenschutzes und der Qualitätssicherung analysiert werden. Die so erfassten (anonymisierten) Daten und erzielten Ergebnisse sollen als Open Data und Open Knowledge Base nach Projektende der Allgemeinheit zu Planungs-, Forschungs- und Ausbildungszwecken zur Verfügung stehen.