Der digitale Arbeitsplatz im Produktionsbetrieb

Wie realistisch die Vision einer Fabrik ohne menschlichen Einfluss ist, zeigt die Fraunhofer-Studie "Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“* von Professor Dieter Späth. Demnach ist „für fast 97 Prozent [der Befragten] menschliche Arbeit für die Produktion wichtig oder sogar sehr wichtig.” Automatisierung habe gerade in der Flexibilität ihre Grenzen. Wenn vollautomatisch hochflexibler Output erzeugt werden soll, überschießt die Komplexität, so die Studie.

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Hermann Martin
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Das bringe hohe Investitionen und begrenzte Verfügbarkeit mit sich. Der Autor prognostiziert: „Deshalb werden wir besser abgegrenzte, konsequent auf einen Themenbereich zugeschnittene Automatisierung mit flexibler Verknüpfung durch Menschen einsetzen”.

Der Mensch wird demnach in Zukunft in das automatisierte System integriert. Er wird aber nicht als Handlanger des Systems eingesetzt, sondern seine Fertigkeiten werden genutzt. Hier ist die Mensch-zu-Mensch-Kommunikation gefordert. Gerade bei Informations- und Kommunikationsprozessen gibt es enorme Optimierungspotenziale. Aber es reicht längst nicht aus, nur auf die Mensch-Maschine-Kommunikation zu setzen, die ja den Umgang des Menschen mit Computern in all seinen Aspekten betrifft.

Dazu bedarf es eines digitalen Arbeitsplatzes mit einer intelligenten Software, die die Vernetzung aller Mitarbeiter eines Betriebes durch schnelle Information und lückenlose Dokumentation ermöglicht. Gleichzeitig muss es praxisnahe Tools für kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP), Schichtplanung, Störungsverteiler, Gefahrstoffdatenbank, Unfallstatistik und Unterweisungssysteme zu einem stimmigen Gesamtpaket vereinen. All diese Informationen und Kommunikationen müssen effizient verwaltet werden.

Die Software Web inFACTORY bietet die Vernetzung aller Mitarbeiter eines Betriebes durch schnelle Information und lückenlose Dokumentation.

* https://www.iao.fraunhofer.de/images/iao-news/produktionsarbeit-der-zukunft.pdf