M2Aind

Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie

Mit „M2Aind“ bringt die Hochschule Mannheim 37 Partner aus Großindustrie und innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar an der Schnittstelle zwischen Biomedizin, intelligenter Sensorik und Informationstechnologie zusammen.

Projektsteckbrief

Ansprechpartner:

Partnerschaftssprecher M2Aind
Prof. Dr. Carsten Hopf
c.hopf@hs-mannheim.de

Prorektor für Forschung und Technologietransfer
Prof. Dr. Mathias Hafner
m.hafner@hs-mannheim.de

Basis der Partnerschaft bilden die langjährig aufgebauten starken Forschungsschwerpunkte „Medizinische Biotechnologie/Medizintechnik“ und „Intelligente Sensorik“, das gemeinsame Institut für Medizintechnologie mit der Universität Heidelberg sowie der BMBF Forschungscampus M2OLIE.

Neue Produkte, Dienstleistungen und innovative Technologien für die Gesundheitsindustrie stehen im Zentrum der Partnerschaft M2Aind. Die Wissenschaftler forschen dafür in drei miteinander verknüpften Projekten mit dem Ziel, hochkomplexe Technologien aus dem Bereich IT-gestützter multimodaler Analytik (z.B. bildgebende Massenspektrometrie) und intelligenter Sensorik für neue Anwendungen zu verknüpfen. Inhaltlich stehen u. a. die Biokompatibilität implantierbarer Medizintechnikprodukte, die Wirkstoffoptimierung im Bereich Krebs, dreidimensionale Zellkulturmodelle für neurodegenerative Erkrankungen oder die Suche nach Zucker-Ersatzstoffen im Fokus der Forschung und Entwicklung. Damit adressiert M2Aind wesentliche Herausforderungen der Gesundheitsindustrie aus den Bereichen individualisierte Medizin, innovativer Medizintechnik, Volkskrankheiten sowie Prävention und Ernährung.

„Die umfassende Digitalisierung biomolekularer Information und ein Verständnis molekularer Zusammenhänge schaffen ungeahnte Möglichkeiten für eine zielgerichtete und individualisierte Diagnose, Therapie und ggf. Heilung von Volkskrankheiten“, erläutern die Projektleiter. „Verbunden ist damit eine nie gesehene Komplexität der Analytik von humanen Organen und Geweben und der damit verbundenen Datenverarbeitung. Eine große Herausforderung ist auch eine IT-gestützte Prozess- und Produktanalytik für sichere Therapeutika.“

Die Forschungs- und Innovationspartnerschaft „M2Aind – Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie“ der Hochschule Mannheim wurde in einem bundesweit hochkompetitiven Wettbewerb von einer hochrangigen Gutachtergruppe ausgewählt. Von den rund 230 Fachhochschulen in Deutschland haben sich mehr als 80 für die insgesamt 100 Millionen Euro für maximal acht Jahre zur Verfügung stehenden Mittel im Programm FH-Impuls des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. In der ersten Förderphase für zunächst vier Jahre erhält die Hochschule Mannheim über sechs Millionen Euro.