Roche: Auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Projektsteckbrief

Ansprechpartner:

Martina Keil
Senior Communications Manager

Roche Diagnostics GmbH
Sandhofer Strasse 116
68305 Mannheim / Germany

Phone: +49 621 759 3502
martina.keil@roche.com
www.roche.de

Seit mehr als 120 Jahren erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Über 8.000 Mitarbeitende am Standort Mannheim arbeiten an dem Ziel, Patienten in aller Welt mit diagnostischen Tests und Medikamenten zu helfen. Die Kompetenz der Roche-Mitarbeitenden ist der Motor für Hightech auf höchstem Niveau. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, nutzt das Unternehmen die neuesten technologischen Möglichkeiten und entwickelt diese kontinuierlich weiter.
„Innovative Lösungen sichern langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit in allen Bereichen und schaffen Spielräume für künftige Investitionen. Wir setzen dabei auf die Digitalisierung in Forschung und Entwicklung, in der Produktion und in der Arbeitswelt“, so Unternehmenssprecherin Martina Keil.

Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg
Wartung und Reparatur aus der Ferne? Die Digitalisierung bietet neue Wege und macht es möglich. Mit Hilfe von Datenbrillen können Techniker auf der ganzen Welt miteinander kommunizieren: So kann durch die Visualisierung beispielsweise ein Roche-Spezialist aus Mannheim die Situation vor Ort in den USA erfassen und seinem Kollegen zielgerichtet Hilfestellung geben. Und das in kürzester Zeit ohne dass der Einsatz vor Ort nötig wäre. Über die Datenbrille werden die wichtigsten Informationen in das Sichtfeld eingeblendet und der Techniker kann sich so ein Bild vor Ort machen und ermöglicht den Roche-Experten, enger und effizienter zusammenzuarbeiten – inklusive kürzerer Lieferzeiten für Ersatzteile.

Kosten sparen, Produktion hochfahren: 3-D-Scan und –Druck
Ersatzteile aus Metall, Kunststoff oder Silikon ohne Dokumentation drucken? 3-D-Scan und –Druck machen das in den Mechanischen Werkstätten bei Roche in Mannheim möglich. Zwei Kameras nehmen das zu druckende Objekt aus unterschiedlichen Perspektiven auf – mit 50 Bildern pro Sekunde. Gerade bei komplexen Konstruktionen, die mit herkömmlichen Methoden kaum messbar sind, spielt der 3D-Scanner seine Fähigkeiten aus. Das Vermessen dauert mit Vorbereitung maximal einen halben Tag – die Dauer der Nachbearbeitung der Daten hängt von der Komplexität des jeweiligen Teiles ab. Wenn die digitalen Daten dann in einen 3-D-Drucker einspeist werden, können selbst komplizierte Ersatzteile schnell und günstig produzieren werden. Diese Technik bietet noch weitere Vorteile: Die Teile lassen sich zum Beispiel wabenartig drucken. Dadurch sind sie bei gleicher Stabilität viel leichter. Das reduziert Materialkosten und hilft, Anlagen platzsparender zu konstruieren. Säurefest, rostfrei oder magnetisch: Eigens hergestellte Legierungen ermöglichen es, die gewünschten Eigenschaften umzusetzen.

Smartes Diabetesmanagement
Auch für eine nachhaltige Verbesserung der Diabetes Versorgung ist die Digitalisierung eine große Chance. Patienten können mit Hilfe einer von Roche Diabetes Care und SAP entwickelten App und einem Onlineportal alle wichtigen medizinischen Parameter erfassen und verwalten. Werte wie z.B. Blutzucker, gelaufene Schritte, Blutdruck und Bauchumfang sind mit „Accu-Chek View“ auf einen Blick sichtbar und Motivation für einen gesunden Lebensstil. Ein Ampelsystem bietet zusätzlich Orientierung. Außerdem kann der Arzt auf die Daten zugreifen und sie als Basis für Therapieanpassungen nutzen. So erhält der Patient eine maßgeschneiderte Therapie, die Komplikationen reduzieren kann. Auch in brenzligen Situationen profitieren die Patienten von der App: Nähert sich ein Wert dem kritischen Bereich, informiert die Applikation den behandelnden Arzt, der über eine Nachrichtenfunktion Kontakt mit dem Patienten aufnehmen kann.